Informationen zu den Olympischen Spiele

Olympische Spiele... der Antike | der Neuzeit | in Athen | aktuelle Wettkämpfe | Veranstaltungsorte


Die Olympischen Spiele werden durch die Olympischen Ringe symbolisiert.

Olympischen Eid
„Im Namen aller Teilnehmer verspreche ich, dass wir uns bei den Olympischen Spielen als loyale Wettkämpfer erweisen, ihre Regeln achten und teilnehmen im ritterlichen Geist zum Ruhme des Sports und zur Ehre unserer Mannschaften.“

Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich im 2. Jahrtausend v. Chr.. Der Überlieferung nach sollen die ersten olympischen Spiele im Jahre 776 v. Chr. stattgefunden haben. Als Wettkämpfer waren nur freie Griechen zugelassen, die Vollbürger und ohne Blutschuld waren. Frauen und Unfreie waren weder als Wettkämpfer noch als Zuschauer zugelassen. Die Spartaner fungierten als Schutzmacht der Spiele und die Eleer waren für die Durchführung zuständig.

Zunächst bestanden die Spiele nur aus einem Lauf.

  • 724 v. Chr.: kam der Doppellauf hinzu
  • 720 v. Chr.: Langlauf, wahrscheinlich zwanzig oder 24 Stadienlängen (192,27 m)
  • 708 v. Chr.: Ringen, Pentathlon (Fünfkampf)
  • 688 v. Chr.: Faustkampf
  • 680 v. Chr.: Rennen mit dem Viergespann
  • 648 v. Chr.: Pferderennen, Pankration (Allkampf, d.h. es war alles erlaubt)
  • 520 v. Chr.: Waffenlauf über zwei Stadionlängen

    Durch die größere Anzahl an Wettkämpfen wurden die Spiele sukzessive von einem auf fünf Tage verlängert.

    Die Sieger wurden mit einem Zweig eines wilden Olivenbaums gekrönt, der in der Nähe des Zeustempels stand.

    394 wurden die Spiele im Rahmen eines Verbots aller heidnischen Kulte im Reich von Kaiser Theodosius I. verboten.



    Die Olympischen Spiele der Neuzeit wurden vom französischen Baron Pierre de Coubertin ins Leben gerufen. Am 23. Juni 1894 kam der Durchbruch bei einem Internationalen Kongress für Leibeserziehung in Paris. An diesem Tag wurde auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegründet.

    Für die ersten Olympischen Spiele (1896) wurde Athen als erster Austragungsort erklären, um Griechenland für die Olympischen Spiele der Antike zu würdigen.

    Seit 1924 finden vor den Sommerspielen jeweils auch Olympische Winterspiele an einem eigenen Ort, zunächst aber im gleichen Land statt. 1994 wurde der Rhythmus gewechselt, seitdem finden Sommer- und Winterspiele im zweijährigen Wechsel statt. Nach den Olympischen Spielen werden in den jeweiligen Veranstaltungsorten seit 1960 (Sommer) bzw. 1976 (Winter) auch die Paralympics ausgetragen, der wichtigste internationale Wettbewerb für Behindertensportler.



    Die Spiele der XXVIII. Olympischen Sommerspiele finden vom 13. bis zum 29. August 2004 in der griechischen Hauptstadt Athen statt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erwartet die Rekordzahl von 202 teilnehmenden Staaten.

    Am 25. März 2004 wurde im Tempel der Hera von Olympia die olympische Fackel entzündet, die in den folgenden Wochen ihre internationale Reise unternimmt, um zur Eröffnung in Athen anzukommen.
    (weitere Infos: http://www.athens2004.com)

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